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Oldtimer: Restaurierung von Armaturenbrettern

Restaurieren heißt nicht wieder neu machen

Auch im Bereich der Oldtimerrestaurierung findet diese Betrachtungsweise immer häufiger Berücksichtigung. "Patina" und "Originalzustand" sind wichtige Kriterien bei der Beurteilung und Bewertung von Oldtimern.
 
Bisher werden an Armaturenbrettern Holzteile und deren Oberflächen immer "grundsaniert". D.h. Lacke werden entfernt, Furniere erneuert.
 
Doch auch hier kann mit den Holzbauteilen materialschonender umgegangen werden. Ziel unserer Vorgehensweise ist es dabei, einen hohen Grad von Originalsubstanz zu erhalten, einhergehend mit einem Ergebnis, das von allen Beteiligten als "gepflegter, authentischer Originalzustand" empfunden wird. Hierzu werden die originalen Lacke zunächst in ihrem Aufbau untersucht, danach werden sie gereinigt und lose aber noch vorhandene Lackschollen gefestigt. Ebenso werden abstehende, gelöste Furnierstücke mit dem Träger verklebt.
 
Im Anschluss daran werden Furnier- bzw. Lackfehlstellen partiell ausgebessert. Hierbei wird großer Wert auf optimal passendes Furnier gelegt. Der Auftrag einer Vielzahl von Lackschichten ermöglicht die anschließende Politur der Oberfläche. Dabei wird der Glanzgrad der Politur dem Gesamtbild angepasst.
 

Beispiel: Restaurierung Armaturenbrett und anderer hölzerner Anbauteile eines

Pullmann Mercedes 600 Bj. 1968
 

 
    Eine typische Schadstelle


Alle Teile wurden unter Erhalt der originalen Lackierung instandgesetzt, da auch das gesamte Fahrzeug zurückhaltend restauriert wurde.
 
 
Bei der Untersuchung alter Lacke wird deutlich, dass die oberer Schicht der dicken Lackierung durch Sonneneinwirkung und anderen Alterungsfaktoren geschädigt ist. Erkennbar als dünne helle Linie mit Schmutzablagerungen. Diese Schicht lässt den Lack stumpf und matt erscheinen (siehe Abbildungen).
 

Querschliffaufnahme unter visuellem Licht, 400fache Vergrößerung
 

Querschliffaufnahme unter ultraviolettem Licht, 400fache Vergrößerung


    Konsole nach der Restaurierung